Wohngebäudeversicherung: Ist Dein Zuhause wirklich richtig abgesichert?
Über 30 Jahre Erfahrung in der Absicherung von Wohngebäuden
Von Torsten Schmidt, Versicherungsexperte und Referent auf jährlich über 50 Kunden- und Maklerseminaren . In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zur Wohngebäudeversicherung.
Ein Sturm beschädigt das Dach.
Ein Rohrbruch setzt mehrere Räume unter Wasser.
Oder Starkregen verursacht Schäden im Keller.
In solchen Momenten entscheidet sich, ob Ihre Wohngebäudeversicherung wirklich zu Ihrem Haus passt.
Wir prüfen bestehende Policen auf Leistungslücken, Unterversicherung und veraltete Vertragsbedingungen – unabhängig und transparent.
- Über 30 Jahre Erfahrung
- Persönliche Ansprechpartner
- Prüfung bestehender Verträge
- Unterstützung im Schadenfall
Jetzt Wohngebäudeversicherung prüfen lassen
Fachlich geprüft von Torsten Schmidt
Seit über 30 Jahren berate ich Privat- und Gewerbekunden zu Versicherungs- und Risikomanagementthemen.
Als Referent auf mehr als 50 Kunden- und Maklerseminaren beschäftige ich mich regelmäßig mit den Veränderungen im Versicherungsmarkt und den Herausforderungen moderner Immobilienbesitzer.
In meiner täglichen Praxis stelle ich fest, dass viele Gebäudeversicherungen zwar grundsätzlich bestehen, aber häufig nicht mehr zur aktuellen Situation des Eigentümers passen.
Genau deshalb habe ich diesen Leitfaden erstellt.
Dein Torsten Schmidt
Was ich nach über 30 Jahren Versicherungsberatung gelernt habe
Die meisten Hausbesitzer haben keine schlechte Wohngebäudeversicherung.
Sie haben einen Vertrag, der vor zehn oder fünfzehn Jahren einmal richtig war.
Seitdem wurden Häuser modernisiert.
Photovoltaikanlagen installiert.
Wärmepumpen eingebaut.
Keller ausgebaut.
Garagen erweitert.
Die Versicherung wurde jedoch nie angepasst.
Genau hier entstehen die größten Risiken.
Deshalb prüfen wir bestehende Verträge regelmäßig auf Unterversicherung, fehlende Bausteine und veraltete Bedingungen.
Torsten Schmidt
WARUM EINE WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG HEUTE WICHTIGER IST ALS FRÜHER
Die Anforderungen an Wohngebäude haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert.
Steigende Baukosten, neue Energietechnik und zunehmende Extremwetterereignisse führen dazu, dass ältere Policen häufig nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen.
Besonders betroffen sind:
- Einfamilienhäuser
- Zweifamilienhäuser
- Mehrfamilienhäuser
- vermietete Immobilien
- Neubauten
- energetisch sanierte Gebäude
WELCHE SCHÄDEN SIND VERSICHERT?
Feuer
Brand, Blitzschlag, Explosion und Folgeschäden.
Leitungswasser
Rohrbruch, Frostschäden und austretendes Leitungswasser.
Sturm und Hagel
Schäden an Dach, Fassade, Fenstern und weiteren Gebäudeteilen.
ELEMENTARSCHÄDEN – DIE HÄUFIGSTE LEISTUNGSLÜCKE
Ist Starkregen automatisch versichert?
Nein.
Und genau das überrascht viele Hausbesitzer.
Elementarschäden umfassen unter anderem:
- Überschwemmung
- Starkregen
- Rückstau
- Erdrutsch
- Schneedruck
- Lawinen
Viele ältere Verträge enthalten keinen ausreichenden Schutz.
Gerade aufgrund zunehmender Extremwetterereignisse sollte dieser Bereich regelmäßig geprüft werden.
PHOTOVOLTAIKANLAGEN RICHTIG ABSICHERN
Ist meine PV-Anlage automatisch mitversichert?
Nicht immer.
Je nach Versicherer und Tarif bestehen erhebliche Unterschiede.
Wichtige Fragen:
- Sind Module versichert?
- Ist der Wechselrichter abgesichert?
- Besteht Schutz bei Überspannung?
- Ist Ertragsausfall versichert?
- Sind Hagelschäden abgesichert?
WÄRMEPUMPEN UND MODERNE HAUSTECHNIK
Moderne Wärmepumpen kosten häufig zwischen 15.000 und 40.000 Euro.
Trotzdem werden sie bei vielen Vertragsprüfungen nicht berücksichtigt.
Wir prüfen:
- Versicherungsschutz
- Elektronikschäden
- Vandalismus
- Diebstahl fest verbauter Komponenten
ECHTE SCHADENFÄLLE AUS DER PRAXIS
Leitungswasserschaden nach Rohrbruch
Während eines Wochenendurlaubs platzte bei einem Eigentümer eine Wasserleitung.
Als der Schaden entdeckt wurde, waren bereits mehrere Räume betroffen.
Beschädigt wurden:
- Bodenbeläge
- Türen
- Wände
- Teile der Einrichtung
Die Schadenhöhe lag bei rund 224.000 Euro.
Aber dank aktueller Vertragsbedingungen wurden die Kosten übernommen.
Sturmschaden am Dach
Nach einem schweren Unwetter wurden Dachziegel stark beschädigt oder wurden abgetragen.
Reparaturkosten: über 38.000 Euro.
Die Wohngebäudeversicherung übernahm die Kosten.
Starkregen und Rückstau
Nach einem Starkregenereignis lief Wasser in den Keller.
Der Schaden lag im sechsstelligen Bereich.
Dank vorhandenem Elementarschutz bestand Versicherungsschutz.
HÄUFIGE FEHLER BEI WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNGEN
Unterversicherung
Fehlender Elementarschutz
Nicht gemeldete Modernisierungen
Fehlende Absicherung von PV-Anlagen
Fehlende Absicherung von Wärmepumpen
Veraltete Bedingungen
KUNDENSTIMMEN
„Herr Schmidt hat uns nach einem Wasserschaden hervorragend unterstützt. Die gesamte Abwicklung verlief zum Glück unkompliziert.“
„Unsere bestehende Police wurde geprüft und mehrere Leistungslücken wurden aufgedeckt.“
„Kompetente Beratung rund um unsere Photovoltaikanlage und Wohngebäudeversicherung.“
Fragen zur Wohngebäudeversicherung?
In über 30 Jahren Beratungstätigkeit wurden uns viele Fragen rund um Wohngebäudeversicherungen, Elementarschäden, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen gestellt. Nachfolgend findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Wohngebäudeversicherung
Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?
Für Hauseigentümer besteht grundsätzlich keine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Wohngebäudeversicherung. Dennoch gehört sie zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Dein Eigenheim stellt häufig den größten Vermögenswert dar. Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel können schnell Kosten in fünf- oder sogar sechsstelliger Höhe verursachen. Wer diese Risiken nicht selbst tragen kann oder möchte, sollte sein Gebäude entsprechend absichern.
Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?
Die Kosten einer Wohngebäudeversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Wohnfläche, die Bauart des Hauses, das Baujahr, die Lage der Immobilie sowie die gewählten Leistungen. Auch zusätzliche Bausteine wie eine Elementarschadenversicherung beeinflussen den Beitrag. Eine pauschale Aussage ist daher kaum möglich. Entscheidend ist nicht der günstigste Tarif, sondern ein Versicherungsschutz, der im Schadenfall ausreichend leistet.
Welche Schäden übernimmt die Wohngebäudeversicherung?
Eine Wohngebäudeversicherung schützt in der Regel vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Versichert sind dabei unter anderem das Gebäude selbst sowie fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile wie Heizungsanlagen, Sanitärinstallationen oder fest verlegte Bodenbeläge. Je nach Tarif können zusätzliche Leistungen vereinbart werden.
Hausbesitzer sollten neben einer Wohngebäudeversicherung auch prüfen, ob ihre Privathaftpflichtversicherung ausreichend Schutz bietet.
Was ist der Unterschied zwischen Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung?
Die Wohngebäudeversicherung versichert die Gegenstände, die fest mit dem Haus verbunden sind. Die Hausratversicherung sichert die „losen“ Gegenstände ab, die man aus dem Haus tragen kann. Beide schützen dich gegen ähnliche Schäden. Der Hauptunterschied sind die Gegenstände, die im Schadensfall versichert sind.
Was sind Elementarschäden?
Elementarschäden sind Schäden, die durch Naturereignisse entstehen. Dazu zählen beispielsweise Überschwemmungen, Starkregen, Rückstau, Erdrutsche, Schneedruck oder Erdbeben. Diese Risiken sind in vielen Tarifen nicht automatisch enthalten und müssen häufig über einen zusätzlichen Baustein abgesichert werden. Gerade aufgrund zunehmender Wetterextreme gewinnt dieser Schutz immer mehr an Bedeutung.
Ist Starkregen automatisch versichert?
Nein. Viele Hausbesitzer gehen davon aus, dass Schäden durch Starkregen automatisch über die Wohngebäudeversicherung abgesichert sind. Tatsächlich ist hierfür meist eine zusätzliche Elementarschadenversicherung erforderlich. Ohne diesen Baustein können erhebliche Kosten für die Beseitigung von Überschwemmungs- oder Rückstauschäden entstehen.
Was bedeutet Unterversicherung?
Von einer Unterversicherung spricht man, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert des Gebäudes. Im Schadenfall kann dies dazu führen, dass die Entschädigung gekürzt wird. Jedoch arbeiten moderne Tarife häufig mit dem gleitenden Neuwert, um dieses Risiko zu reduzieren. Dennoch sollten bestehende Verträge regelmäßig überprüft werden.
Was bedeutet gleitender Neuwert?
Der gleitende Neuwert sorgt dafür, dass die Versicherungssumme an die aktuellen Baukosten angepasst wird. Dadurch soll sichergestellt werden, dass ein beschädigtes Gebäude im Schadenfall zu den aktuellen Preisen wieder aufgebaut werden kann. Besonders in Zeiten steigender Baukosten ist diese Anpassung wichtig.
Was bedeutet der Wert 1914?
Der sogenannte Wert 1914 ist eine Rechengröße, die von vielen Versicherern zur Ermittlung der Versicherungssumme verwendet wird. Er basiert auf den Baukosten des Jahres 1914 und wird mithilfe aktueller Baupreisindizes auf heutige Werte umgerechnet. Für Eigentümer ist vor allem wichtig, dass die Versicherungssumme regelmäßig überprüft wird und zum tatsächlichen Gebäudewert passt.
Wie berechnet sich die Versicherungssumme bei meinem Haus?
Um die richtige Versicherungssumme zu berechnen und um eine mögliche Unterversicherung zu vermeiden, ist es wichtig, dass du den Wert deines Hauses so genau wie möglich kennst. Dieser setzt sich aus drei Faktoren zusammen:
- Fiktiver Wert 1914
- Baupreisindex
- Gleitender Neuwertfaktor
Der fiktive Wert 1914 oder auch 1914er Wert, ist die Summe, die das bestimmte Gebäude im Jahre 1914 wert gewesen wäre, und bildet die Basis der Berechnung.
Der Baupreisindex ist eine Angabe, die jedes Jahr neu vom Statistischen Bundesamt festgelegt wird. Multipliziert man die beiden, bekommt man Folgendes:
Fiktiver Wert 1914 x Baupreisindex = aktueller Wert des Hauses
Die Versicherungssumme sollte nun so hoch sein, dass sie den aktuellen Wert des Hauses abdeckt, und für Kosten im Falle eines möglichen Wiederaufbaus nach Totalschaden aufkommt. Der Wert des Hauses, wenn man es heute komplett wieder aufbauen müsste, kann alternativ auch von einem Bausachverständigen festgestellt werden – aber das kommt meistens teuer.
Zu guter Letzt zum gleitenden Neuwertfaktor, auch Prämienfaktor genannt, der dir dabei hilft, den Versicherungsbeitrag zu ermitteln. Auch dieser Wert wird jedes Jahr neu berechnet und in den meisten Fällen nach oben angepasst. Deshalb ist es ratsam, jegliche bauliche Veränderungen direkt beim Versicherer anzugeben – damit der komplette Schutz jederzeit gewährleistet ist.
Manche Wohngebäudeversicherer gehen nach der Quadratmeterzahl der Wohnfläche.
Wie viel kostet eine Wohngebäudeversicherung?
Die Kostenberechnung der Wohngebäudeversicherung basiert zusätzlich zum gleitenden Neuwertfaktor auf vielen verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise:
- Höhe der Versicherungssumme
- Größe deiner Wohnfläche
- gegen welche Schäden du dein Gebäude absichern möchtest (z.B. Elementarschäden ja oder nein)
- wo genau sich das Gebäude befindet (in bestimmten Gegenden sind beispielsweise extreme Wetterereignisse verbreiteter als in anderen)
Damit du dir eine Vorstellung machen kannst, wie die Kosten in der Praxis aussehen – Finanztipp hat das Ganze getestet, und beispielsweise hat bei ihrem Test die Gebäudeversicherung für ein freistehendes Einfamilienhaus zwischen knapp 256 Euro im Jahr bis 470 Euro im Jahr gekostet. Die Preise unterscheiden sich nach Regionen, wo Dein Haus steht. Vorschäden sind auch ein großes Thema. Für ein Angebot für Dich brauchen wir daher imme rauch die Anzahl, Art und Höhe der Vorschäden in den letzten fünf Jahren (z.B. 2023 ein Leistungswasserschaden mit einer Erstattung von 12.500 Euro)
Hier kannst Du vergleichen – Unser Wohngebäude-Vergleichsrechner
Ist die Wohngebäudeversicherung steuerlich absetzbar?
Die Pauschalantwort auf diese Frage lautet „nein”, wenn du deine eigene Wohnung oder Haus selbst bewohnst.
Die Wohngebäudeversicherung ist eine sogenannte Sachversicherung, was bedeutet, dass sie Dinge schützt im Gegensatz zu Personen. Um eine Versicherung aber steuerlich absetzen zu können, muss diese gut für deine eigene Vorsorge sein, so wie beispielsweise die Unfall-, Renten-, oder Privathaftpflichtversicherung. Also ist die Gebäudeversicherung hier raus.
Doch wie immer gibt es Ausnahmen: Bist du ein Fan des Homeoffices und nutzt einige Räume/ oder einen Raum in deinem Eigentum strikt beruflich, kannst du diesen anteilig von der Steuer absetzen. Klingt kompliziert. Doch diese Berechnung sollte das Ganze etwas vereinfachen:
Fläche des Arbeitszimmers (in m²) × 100 / Gesamtfläche des Gebäudes (in m²)
Das Ergebnis der Berechnung ist der Prozentsatz, den du in deiner Steuererklärung als Betriebsausgaben angeben kannst.
Ist meine Photovoltaikanlage über die Wohngebäudeversicherung versichert?
Photovoltaikanlagen sind bei vielen Tarifen mitversichert, jedoch nicht automatisch in jedem Umfang. Unterschiede gibt es beispielsweise bei Überspannungsschäden, Ertragsausfällen oder dem Diebstahl einzelner Komponenten. Gerade bei größeren Anlagen lohnt sich eine genaue Prüfung des bestehenden Versicherungsschutzes.
Ist meine Wärmepumpe mitversichert?
Wärmepumpen gelten in vielen Tarifen als Bestandteil des Gebäudes und können daher über die Wohngebäudeversicherung abgesichert sein. Der genaue Umfang hängt jedoch vom jeweiligen Vertrag ab. Aufgrund der hohen Investitionskosten sollte geprüft werden, welche Schäden tatsächlich versichert sind.
Sind Ableitungsrohre auf dem Grundstück versichert?
Dass hängt vom jeweiligen Tarif ab. Während manche Versicherer Ableitungsrohre auf dem versicherten Grundstück automatisch einschließen, müssen andere Verträge entsprechend erweitert werden. Aber Vorsicht: Du musst auch die versicherten Summen achten. Ein verischerte Rohre bis 5000 Euro, helfen Dir nicht wenn der Schaden später 60.000 Euro beträgt. Schäden an Ableitungsrohren können hohe Reparaturkosten verursachen und sollten daher bei der Vertragsprüfung berücksichtigt werden.
Sind Nebengebäude und Garagen mitversichert?
Viele Wohngebäudeversicherungen schließen Garagen, Carports oder Nebengebäude als Ergänzung mit ein. Der genaue Leistungsumfang unterscheidet sich jedoch von Tarif zu Tarif. Eigentümer sollten daher prüfen, ob sämtliche Gebäude auf dem Grundstück tatsächlich erfasst sind.
Kann ich meine Wohngebäudeversicherung wechseln?
Ja. Ein Wechsel ist grundsätzlich zum Ablauf der Vertragslaufzeit möglich. Darüber hinaus können in bestimmten Fällen Sonderkündigungsrechte bestehen, beispielsweise nach einem Schadenfall oder einer Beitragsanpassung. Vor einem Wechsel sollten jedoch immer die Leistungen und Bedingungen sorgfältig verglichen werden.
Wie kann ich meine Wohngebäudeversicherung kündigen?
So wie die meisten Versicherungen, kannst du auch die Gebäudeversicherung ganz einfach zum Ende der Versicherungslaufzeit kündigen.
Das bedeutet, dass du deinem Versicherer drei Monate vorher Bescheid geben musst – natürlich kann der Versicherer auch dir die Versicherung kündigen. Für ihn gilt dann dieselbe Frist.
Es lohnt sich jedoch, pünktlich zu sein. Bist du das nicht und kontaktierst deine Versicherung später als drei Monate im Voraus, dann verlängert sich deine Laufzeit automatisch um ein weiteres Jahr.
Daher prüfe kurz deine Police, welche Kündigungsfrist für dich gilt. Wir helfen Dir dabei gerne.
Manchmal ist es auch möglich, die Versicherung außerordentlich zu kündigen und es kommt das sogenannte Sonderkündigungsrecht zum Einsatz. Dieses gilt beispielsweise in Fällen, in denen sich dein Beitrag erhöht hat, ohne dass du besseren Bedingungen erhalten hast, oder wenn der:die Eigentümer:in des Gebäudes wechselt. Die Versicherung läuft dann auf den Namen der neuen Eigentümer weiter (nachdem du deinen Versicherer informiert hast).
Wann soll ich meine Wohngebäudeversicherung überprüfen?
Eine Überprüfung empfiehlt sich insbesondere nach größeren Veränderungen am Gebäude. Dazu gehören beispielsweise Anbauten, Modernisierungen, energetische Sanierungen, der Einbau einer Wärmepumpe oder die Installation einer Photovoltaikanlage. Unabhängig davon kann eine regelmäßige Vertragsprüfung helfen, Leistungslücken frühzeitig zu erkennen.
Warum sollte ich meine bestehende Wohngebäudeversicherung prüfen lassen?
Viele Verträge bestehen über Jahre oder Jahrzehnte unverändert. In dieser Zeit verändern sich jedoch sowohl das Gebäude als auch die Anforderungen an einen modernen Versicherungsschutz. Steigende Baukosten, neue Technologien und zunehmende Wetterextreme können dazu führen, dass ältere Policen nicht mehr optimal passen. Eine professionelle Überprüfung zeigt, ob Anpassungsbedarf besteht oder der bestehende Schutz weiterhin ausreichend ist.
Meine persönliche Empfehlung
Nach über 30 Jahren Erfahrung kann ich sagen:
Aber die meisten Probleme entstehen nicht durch fehlende Versicherungen.
Sie entstehen durch Verträge, die über viele Jahre nicht mehr überprüft wurden.
Deshalb empfehlen wir Hausbesitzern, ihren Versicherungsschutz regelmäßig analysieren zu lassen.
So lassen sich Leistungslücken häufig erkennen, bevor ein Schaden entsteht.
Lass Deine Wohngebäudeversicherung jetzt unverbindlich prüfen.
Hier Deinen Schutz individuell anpassen: kostenfreien Versicherungs-Check anfordern.



